Routenzugbeladeanlage

Routenzüge bewähren sich als sparsame Methode zur Materialverteilung. Das Entnehmen der leeren Box und das Einladen neuer Lieferungen gestaltet sich allerdings oft noch aufwändig.

CSP hat jetzt eine Station entwickelt, in der die Anhänger selbsttätig be- und entladen werden. Der Fahrer steuert den Prozess nur noch, Sensoren, Kettenförderer und Hubeinrichtungen übernehmen den Rest. Durch die Sicherheitsschleusen wird der Routenzugfahrer von den Beladeanlage geschützt. Das Verfahren, das sich für Zuladungen bis 1.000 Kilogramm je Ladungsträger eignet, entlastet aber nicht nur die Mitarbeiter, es ist auch mit rund 60 Sekunden von Ankunft bis Abfahrt fast doppelt so schnell wie die manuelle Methode. 

Üblicherweise werden die Ladungsträger bei Routenzugsystemen auf Bodenrollern von Hand in die Anhänger des Zugs geschoben und dort von einer Hubvorrichtung für die Fahrt angehoben. Zum Entnehmen werden die Roller abgesenkt und wieder aus den Anhängern gezogen. Der gesamte Vorgang ist trotz der leichtlaufenden Räder an den Bodenrollern für das Personal anstrengend - besonders bei schwerem Ladungsgut. Zudem kosten die einzelnen Schritte Zeit, oft werden daher mehrere Mitarbeiter dafür abgestellt. Übernimmt der Fahrer des Routenzugs die Kommissionierung selbst, reduziert sich zwar der Personalaufwand, aber es dauert länger. Die neu entwickelte Be- und Entladestation von CSP umgeht diese Problematik, indem alle nötigen Prozesse von automatisierten Förder- und Hubsystemen geleistet werden.

Das innovative Anlagenkonzept, das zu den modernsten in diesem Bereich zählt, erleichtert den Fluss des innerbetrieblichen Warenverkehrs gravierend und spart auf diese Weise enorme Kosten. Das ausgeklügelte System erkennt selbst unterschiedliche Ladungsträger und weist den dazu passenden Bodenroller zu. Je nach Warenaufkommen und Situation kann die Be- und Entladestation von CSP so auf engstem Raum bis zu 3000 Lade- und Entladezyklen pro Tag durchführen.